Tourenbericht: Chatzenstrick – Einsiedeln (14.10.2026)

KNACKIGE 90!  Mal knackt es hier, mal knackt es da!

Mit mir, eurem „Mo“, rechnet ihr wohl nicht. Aber da bin ich wieder der kleine, unsichtbare Kobold und begleite euch auf dieser besonderen Wanderung. Max wird heute 90 !!! und er hat sich entschieden auf die Moritzen-Wanderung mitzukommen, eine Freude für alle.

Die stattliche Zahl von 30 Wanderfreudigen ist heute dabei und feiert. Der grösste Teil trifft sich um 07:15h wie immer am Bahnhof Berikon-Widen und bis Birmensdorf sind wir vollzählig.

In Goldau legen wir einen Zwischenhalt ein und geniessen unseren Startkaffee. Diesmal gibt es keine Gipfeli oder so dazu sondern Pinkbrötchen. Diese stehen für Solidarität. Von deren Preis von Fr. 2.60 geht ein Franken an die Krebsliga. Eine gute Idee findet „Mo“. Max spendet nicht nur für einen guten Zweck, sondern für uns alle, denn er übernimmt den gesamten Starkaffee. Vielen herzlichen Dank Max! Der Applaus ist verdient. Aufs Singen verzichten wir (noch)!

Nach einer guten Stunde fahren wir weiter, die einen bis ‚Äussere Altmatt‘, die andern bis ‚Bennau-Kirche‘. Es führen halt viele Wege auf den Chatzestrick, wo wir uns zur Mittagsrast wieder treffen. Martin Kälin, der Bauer dort, hat sogar extra vier Sitzbänke bereitgestellt, aber in der Sonne sitzt sich auch am Boden ganz gut. Die Bänke bringen einige starke Männer nach der Rast zurück zum Bauernhof.

Gut verpflegt beginnt der Abstieg nach Einsiedeln, wo wir an den Schanzen vorbeikommen. Es herrscht Betrieb. Jugendliche zeigen auf den kleinen Schanzen, was sie schon können. Die grossen Schanzen sind gesperrt und ein Schild weist darauf hin, dass Betreten für Unbefugte streng verboten ist. Aber warum kostet dann die Fahrt hoch mit dem Lift zwei Franken und wo ist der Obolus zu entrichten? Eine Hand voll von uns ist bereit diese Summe auszulegen und begibt sich auf eigene Verantwortung „on Top of Einsiedeln“ und geniesst dort oben eine phantastische Aussicht. Nicht alle bekommen mit, dass unten bei der ‚Schanzä Stubä‘ am Ende des Auslaufs jemand die 10 Franken Liftgebühr einfordert. Kari erledigt dies. Weil wir gemäss Wirtin den Betrag aber nicht schulden, bekommen ihre zwei Buben etwas in Kässeli.

In der ‚Schanzä Stubä‘ dann der Höhepunkt. Wir feiern Max bei einem schmackhaften Zvieri und singen, wie es sich gehört, ‚Happy Birthday‘. Auf weitere (falsche) Töne verzichten wir, um der tollen Stimmung keine Abbruch zu tun.

Gemütlich geht es später zu Fuss weiter zum Bahnhof Einsiedeln und dann mit der Bahn zurück zum Ausgangspunkt. Eine ganze Zahl Moritzen trifft sich noch im Beri Märt, wo Margrith mit einer Riesenschachtel Kambly Bretzeli auf Max wartet, die isst er ja so gerne.

Das wär’s
euer „Mo“

Fotos: Hanspeter, Kari

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