Tourenbericht: Rund um den Pfäffikersee (11.03.2026)

Wetter am Montag: Wunderschön
Wetter am Dienstag: schön
Wetter am Mittwoch: na ja, etwas bewölkt, in der Nacht hat es geregnet und es soll heute gegen Abend auch wieder etwas Nasses von oben kommen.

27 Wanderkolleginnen und -kollegen haben sich für den Frühlingsspaziergang um den Pfäffikersee angemeldet. Eine Person musste sich kurzfristig abmelden, eine weitere kam überraschend dazu, ihre Anmeldung hatte mich nicht erreicht. So blieb es bei 27.

Die Anreise per ÖV war einfach: Ab Hardbrücke konnten wir bis Pfäffikon sitzen bleiben.

Im Restaurant «Cucina Piccante» wurden wir bereits freundlich erwartet und mit Getränken und frischen Gipfeli verwöhnt. Die heimelige Ambiance und die originelle Einrichtung fanden nur lobende Worte.

Gestärkt und optimistisch machten wir uns auf den Weg («chunnts cho rägne oder ned? Nei es chunnt jetzt ned») durch das schmucke Städtli an die Gestaden des Sees. Meinem Vorschlag, dass alle -ausser mir- ans andere Ufer schwimmen müssen und ich vis-à-vis auf sie warten würde, wurde keine Folge geleistet. Gemütlich schlenderten wir dem See entlang. In der Ferne grüssten Dank Föhn viele Berggipfel. Und wieder vermisste ich meine Absenzen im Geografie-Unterricht. Ich versuchte ganz selbstsicher in paar Berge zu nennen, wurde aber mit einem sanften, weisen Lächeln bedacht. Nach kurzer Zeit erreichten wir die Ruine des römischen Kartells. Ein Abstecher dahin lohnte sich. (aus dem Internet: Nach rund 20 Minuten kommt man beim Kleinkastell Irgenhausen vorbei. Es gilt als das weit und breit besterhaltene Denkmal römischer Befestigungsanlagen. Es war Teil des spätantiken Donau-Iller-Rhein-Limes.)

Punkt 12 Uhr kamen wir zu unserem ersten Etappenziel: Badi Auslikon. Hier liess es sich gemütlich picknicken und/oder eine Köstlichkeit vom Kiosk geniessen. Wir durften sogar die windgeschützte Ecke benützen und erhielten weiche Sitzkissen.

Immer schön auf den Pfaden bleibend, wanderten wir durch das imposante Naturschutzgebiet und erreichten schon bald eine weitere Sehenswürdigkeit, die Juckerfarm in Seegräben. Ob jemand von uns am Ostereier-Zähl-Wettbewerb gewonnen hat, entzieht sich meinen Kenntnissen. Diese Überraschung müssen wir noch abwarten. Kurz vor Pfäffikon besuchten wir das «Naturzentrum Pfäffikersee». Anhand diverser Fundgegenständen aus der Pfahlbauerzeit und einem lehrreichen Film über die Entstehung des Naturschutzgebietes rund um den See, konnten wir viel Interessantes und Wissenswertes erfahren.

Pünktlich fanden wir uns zur Heimreise auf dem Bahnhof ein. Und siehe da, kaum waren wir im Zug, klopften die ersten Regetropfen an die Fensterscheiben. Aber das konnte uns nichts mehr antun, wir waren am «Schärme» und zufrieden auf der Heimreise. Nur in Wetzikon mussten wir noch raten, welche Richtung der Zug fahren würde, damit wir in Birmensdorf den kürzesten Weg zum Bus fänden.

Wie immer beendeten die meisten von uns den gemütlichen Wandertag mit einem «Schlumi» im Beri-Märt.

Schön, dass ihr dabei wart!
Leny Jenni

Fotos: Hanspeter, Jery, Kari

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